Warum Meditation so wichtig ist

  • Autor: Katja Heitmann
  • Meditation
  • 22. Juni 2020

Lesezeit: 3 min.

Respect the hustle - wie oft antwortet man auf die Frage: „Wie geht es dir so?“ mit: „Joa, passt schon, viel los.“, „Ein bisschen gestresst, gerade aber sonst gut“, oder ähnliches?

Die Miete muss bezahlt werden, der Stoff muss gelernt werden, das Projekt muss noch fertig gemacht werden. Wir leben in einer Generation mit höheren Ausgaben, längeren Arbeitszeiten aber womöglich auch höheren Zielen als die meisten unserer Eltern oder Großeltern.

Wobei Arbeitsmoral, Zielerreichung und Willenskraft allesamt gute Eigenschaften sind, leben wir auch in einer der mit Stress überlasteten Generationen überhaupt. Zu diesen Werten tragen auch Soziale Medien und das „immer online sein“ maßgeblich zu bei. Die Angst etwas zu verpassen kann krank machen.

Der Ursprung darin liegt weit zurück: als der frühe Menschen Gefahr erkannt hat, zum Beispiel in Form eines großen Tieres, hat das Gehirn Stresshormone ausgeschüttet, die dann dem Menschen einen Energieschub gegeben hat, um wegzurennen und oder zu kämpfen. Während dieser Ausschüttung wurden jedoch der Großteil der anderen Organe „ruhig gelegt“ um sich voll und ganz auf das Leben retten zu konzentrieren.

Nun hat der moderne Mensch jedoch andere Gefahrauslöser: die Email von dem Chef, der Post von dem Ex-Freund, das Minus auf dem Konto. Da diese deutlich häufiger und womöglich sogar mehrmals am Tag stattfinden, befindet sich der moderne Mensch in einem so gut wie dauerhaften Stresszustand. Dadurch, dass die anderen Organe dann nicht mehr so gut arbeiten, kann dies zu Verdauungsstörungen und sogar schlimmeren führen.

Da diese modernen Gefahrauslöser höchst wahrscheinlich bei den Meisten nicht weggehen werden, geht es darum Lösungen zu finden die sich mit dem modernen Leben vereinbaren lassen.

Lösungen wie: regelmäßige Meditation, öfter mal das Handy weglegen, und mehr zu schlafen. Meditation wirkt vielleicht ehr einschüchternd, es gibt jedoch super viele Youtube Videos - „guided meditation“ - die einen den Einstieg erleichtern können. Es reicht wenn man mit einen paar Minuten anfängt! Das Handy weglegen bringt zweierlei: erstens, stören die Strahlen die vom Handy ausgehen unteranderem die Melatoninproduktion, was bedeutet, dass man schlechter einschlafen kann und außerdem kann wohl jeder mit Handy bestätigen wie gestresst dauerhafte Benachrichtigung machen können. Mindestens 8 Stunden Schlaf kann schon eine sehr einfache Möglichkeit der Stressbewältigung darstellen: genügend Schlaf gibt dem Körper 1. die Möglichkeit die Stresshormone abzubauen und 2. ist man ausgeschlafen von Grund aus entspannter.

Aber auch einfach mal in der Mittagspause einen kleinen Spaziergang zu machen oder im Büro kurz die Augen zu machen und 3-4 Mal tief durchatmen kann viel bewirken. Ein bisschen mehr Achtsamkeit kann schon den größten Unterschied machen.